Stufencheck

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Regionaler Stufencheck

Informationen für SchülerInnen und Erziehungsberechtigte

Warum werden Stufenchecks durchgeführt?
Beim Musikunterricht geht es in erster Linie um die individuelle Förderung der Fähigkeiten jedes einzelnen Musikschülers. Im Einzel- oder Kleingruppenunterricht kann auf die Persönlichkeit des Schülers eingegangen werden und das Lerntempo wird den gegebenen Voraussetzungen des Schülers angepasst. Aus diesem Grunde gibt es keine Zeugnisnoten oder Prüfungen - die ganzheitliche Musikerziehung steht im Mittelpunkt.


Vermehrt besteht jedoch auch im Musikunterricht das Bedürfnis, das Erlernte in irgendeiner Art und Weise zu messen. Aus diesem Grunde führen bereits viele Musikschulen in der Schweiz mit grossem Erfolg sogenannte Stufenchecks (oder Stufentests, Zertifikate) durch. Diese sind als Standortbestimmung sowohl für die Musikschüler wie auch für die Instrumentallehrperson zu verstehen und geben dem Unterricht ein überprüfbares, motivierendes Ziel.


Hinweise zur Durchführung des Stufenchecks

  • Die Stufenchecks sind freiwillig und in sechs Schwierigkeitsstufen gegliedert. Der Stufencheck ist eine Standortbestimmung für den Teilnehmer.
  • Der Stufencheck ist für die Schüler der beteiligten Musikschulen kostenlos und jeder Schüler hat das Recht, daran teilzunehmen.
  • Das Niveau der einzelnen Stufen wird durch die verschiedenen zur Auswahl stehenden Musikstücke definiert, welche der Schüler sicher beherrschen sollte. Durchschnittlich benötigen Schüler 2 bis 3 Unterrichtsjahre bis zum Erreichen einer Stufe. Ab der Stufe 4 wird nebst dem sicheren Vorspiel auch eine musikalische Reife im Vortrag erwartet.
  • Die Anmeldung zum Stufencheck sowie die Wahl des Schwierigkeitsgrades werden mit der Musiklehrperson abgesprochen. Da die Musiklehrperson die Verantwortung für das Bestehen des Stufenchecks trägt, entscheidet sie über die definitive Anmeldung und die Stufen-Einteilung.
  • Die Schüler wählen zusammen mit der Musiklehrperson ein Pflichtstück und ein Selbstwahlstück aus. Im Fach Klavier wird zusätzlich ein Ensemblestück verlangt, nach Möglichkeit mit einem anderen Instrument/Gesang (oder auch 1. Stufe Klavier vierhändig mit Lehrperson oder anderem Schüler, 2. Stufe Klavier vierhändig ausschliesslich mit anderem Schüler, Stufen 3 bis 6 muss mit anderem Instrument/Gesang sein). Die Schüler üben diese Stücke über einen längeren Zeitraum ein. Selbstverständlich können daneben im Unterricht auch noch andere Musikstücke gespielt werden.
  • Die Pflichtstücke der einzelnen Schwierigkeitsstufen werden im Vorfeld durch die Lehrpersonen der Musikschulen bestimmt und sind auf den Musikschulsekretariaten einsehbar.
  • Das Vorspiel wird von einer Jury, bestehend aus einem Fachexperten für das jeweilige Instrument, abgenommen und dauert zwischen 10 bis 20 Minuten (je nach Schwierigkeitsstufe).
  • Bei zu langer Dauer der Vortragsstücke kann der Experte den Vortrag abbrechen, damit der Zeitplan des Stufenchecks eingehalten werden kann.
  • Am Schluss des Vortrags erhalten die Musikschüler vom Fachexperten eine mündliche Rückmeldung über ihr Spiel und wertvolle Tipps für den weiteren Verlauf des Unterrichts.
  • Bei erfolgreichem Absolvieren der Stufenprüfung gilt der Check als bestanden und der Schüler erhält ein Diplom. Zudem wird ein Prädikat erteilt (genügend, gut, sehr gut, mit Auszeichnung). Der Entscheid der Jury wird mündlich bekannt gegeben und kann nicht angefochten werden. Es werden keine schriftlichen Begründungen abgegeben.
  • Der Check gilt als bestanden, wenn folgende Anforderungen – angepasst an die Schwierigkeitsstufen – erfüllt sind:
    - Sicherheit im Vorspiel, sämtliche Stücke müssen versiert vorgetragen werden.
    - Musikalische Gestaltung (Rhythmus, Tempo, Charakter, Interpretation, Dynamik, Klang- und Tonkultur)
    - Technische Aspekte (Haltung, Finger, Intonation)
    - Ab der 4. Stufe reife musikalische Gestaltung

 

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